Bratscher und Streicher im Allgemeinen

Dirigent zum Kontrabassisten: „Wollen Sie nicht mal Ihr Intrument stimmen?“
Kontrabassist: „Wieso, die Saiten sind doch alle stramm?“
Bratscher: „Mensch, darauf kommt’s doch nicht an, die Wirbel müssen alle in die gleiche Richtung stehen!“


Wie haben zwei Bratscher Geschlechtsverkehr?
Sie legen sich aufeinander und warten auf ein Erdbeben.


Was ist der Unterschied zwischen einer Bratsche und einer Waschmaschine?
Die Waschmaschine vibriert regelmaessiger, was rauskommt ist sauber und ins Schleudern kommt sie erst zum Schluss…


Was haben ein Bratscher und ein Vampir gemeinsam?
Beide hassen Kreuze.


Was haben ein Bratscher und eine Handgranate gemeinsam?
Wenn man sie hört, ist es schon zu spät.


Zwei Bratscher unterhalten sich ueber eine schwierige Stelle mit vielen Sechzehntel-Noten in einer modernen Komposition. Sagt der eine zum anderen: „Ich habe gestern den ganzen Morgen die Sechzehntel geuebt. Soll ich Dir mal eins vorspielen?“


Der Dirigent ist nach dem ersten Durchspielen ganz und gar unzufrieden mit seinem Orchester. Resigniert winkt er ab und sagt: „Wir beginnen noch einmal mit Takt 1.“ Da meldet sich ein Bratscher vom letzten Pult: „‚tschuldigung, wir haben nur Buchstaben!!!“


Nach langer Krankheit erscheint ein Bratscher des Opernhausorchesters endlich mal wieder zum Dienst. Er oeffnet seinen Schrank, blickt auf sein Instrument und kraechzt: „Oh je, – vergammelt!!!“


Ein Bratscher sitzt waehrend der Probenpause ganz verzweifelt weinend auf seinem Stuhl. Er laesst sich von niemandem troesten. Schliesslich wird der Orchestervorstand beauftragt, sich um den Kollegen zu kuemmern. Der fragt vorsichtig: „Was ist passiert? Womit koennen wir dir helfen?“ – Endlich klagt der Bratscher: „Der Posaunist dahinten hat vorhin einen der Bratschenwirbel heruntergedreht. Und jetzt will er mir nicht sagen, welchen!!!“


Kurz vor dem Konzert trifft der Dirigent den Solobratscher in der Kantine. Etwas nervoes und besorgt spricht er den Bratscher auf eine schwierige Solopassage an. Der aber beruhigt den Dirigenten sofort: „Keine Sorge, Maestro, die Stelle habe ich schon hundert Mal gespielt. Irgendwann muss sie ja mal klappen!!!“


Ein Opernbratscher wird pensioniert. Nach dem letzten Dienst bringt er seine Bratsche mit nach Hause und legt sie im Wohnzimmer ab. Seine Frau schaut den Kasten an und fragt: „Was hast du denn da mitgebracht? – Das Ding habe ich ja noch nie gesehen.“


Ein Pfarrer und ein Bratscher erscheinen zur gleichen Zeit vor dem Himmelstor und wollen von Petrus eingelassen werden. Zuerst laeutet der Bratscher an der Tuer und Petrus laesst ihn ein, um zu pruefen, ob er in den Himmel darf oder in die Hoelle muss. Der Pfarrer wartet und wartet. Schliesslich wird es ihm zu lang und er klingelt noch einmal. Da erscheint Petrus voellig aufgeloest mit zerzaustem Haar und erklaert, der Pfarrer moege sich noch ein wenig gedulden, denn er habe ueber den Bratscher noch nicht entscheiden koennen. Darauf meint der Pfarrer, Petrus koenne ihn doch ohne weiteres schon in den Himmel lassen, denn er habe doch sein ganzes Leben Gott und der Kirche geweiht, da sei es doch gar keine Frage….. „Ja, ja,“ meint da Petrus, „das stimmt schon. Aber immer, wenn du in der Kirche gepredigt und gebetet hast, dann sind die Leute eingeschlafen. Und immer wenn der Bratscher gespielt hat, dann haben die Leute gebetet!!!“


Die Mitglieder eines Streichquartetts wollen als Kroenung ihrer Laufbahn einen Puff gruenden. Der erste Geiger soll sich um die Finanzierung, der zweite Geiger um die Moeblierung kuemmern. Der Bratscher wird beauftragt, ein Grundstueck zu erwerben und der Cellist soll die Damen anheuern. Nach einigen Wochen findet eine Lagebesprechung statt: Das Geld ist besorgt. Die Moebel stehen abrufbereit. Der Bratscher hat leider noch kein passendes Grundstueck gefunden. Der Cellist berichtet, er habe grossartig aussehende Maedchen engagiert, alle um die 13 bis 15 Jahre alt. Entsetzen bei den Quartettgenossen. „So jung?“, fragen sie. „Na klar“, sagt der Cellist, „bis der Bratscher das Grundstueck hat, sind die Maedchen alt genug!!!“


„Papi, hoer mal, ich habe mir heute eine Bratsche gebastelt“, berichtet der Nachwuchs.
„Grossartig, mein Junge, und woher hast du die Saiten?“
„Aus deinem Klavier, Papi!“


Wieviele Bratscherwitze gibt es eigentlich?
Keinen. Die Geschichten entsprechen alle der traurigen Wirklichkeit!!!


Ein erster Geiger, ein schneller und ein langsamer Bratscher und ein Kontrabassist stehen an den vier Ecken eines Fussballfeldes. In der Mitte steht der Schiedsrichter mit einem Hundertmarkschein und pfeift. Wer kriegt die 100 DM?

Der langsame Bratscher natuerlich!

Denn: schnelle Bratscher gibt’s nicht, ein erster Geiger rennt nicht fuer 100 DM und dem Kontrabassisten war das Spiel zu kompliziert.


Kurz bevor die Opernauffuehrung beginnen soll, erklaert der Maestro dem Intendanten, er fuehle sich gesundheitlich ausserstande, die Oper zu dirigieren. Sofort setzt eine wahnsinnig hektische Suche nach einem Ersatzdirgenten sein. – Doch keiner von ihnen ist erreichbar. Schliesslich faellt dem Opernchef ein, dass einer der Bratscher vom 3. Pult gelegentlich erzaehlt hat, er dirigiere bisweilen die Feuerwehrkapelle des Dorfes, in dem er wohne. In seiner Not saust er in die Opernkantine, wo sich der Bratscher gerade mit Eisbein und Sauerkraut auf die Wagneroper vorbereitet. – Selbstverstaendlich ist der Bratscher bereit, die Auffuehrung zu dirigieren. Und alles geht glatt ueber die Buehne. So ist es selbstverstaendlich, dass er auch an den folgenden beiden Tagen die Vorstellung dirigiert. Als er am vierten Tag an seinen Platz zurueckkehrt, fragt ihn sein Pultnachbar: „Sag mal, wo warst Du eigentlich an den letzten drei Tagen? Hier herrschte das reinste Chaos: der Dirigent war krank und Du bliebst auch einfach weg!“


Waehrend eines Konzerts fluestert ein Bratscher mit seinem Pultnachbarn:
„Ist das wahr, dass dein Vertrag fuer die naechste Spielzeit nicht verlaengert wird?“
„Ja, stimmt, und zwar nur deshalb, weil ich waehrend einer Probe geschlafen habe.“
„Aber das tun wir doch alle!“
„Aber nicht mit der Frau des Dirigenten!!!“


Ein kleiner Junge schaut in den Orchestergraben, wo der Solobratscher gerade sein Solo im „Freischuetz“ durchgeht. Nach einer Weile schaut der Bratscher wohlgefaellig und beifallheischend nach oben: „Nicht wahr, mein Junge, das klingt doch schoen!? – Moechtest Du nicht auch mal Bratscher werden?“ „Noeoe, ich will Geige spielen. – Bratsche spielt mein Bruder, die faule Sau!!!“


Der neue Bratscher im Orchester spielte entsetzlich. Doch eines Tages – er hatte vor Probenbeginn einen kleinen Zettel auf sein Notenpult gelegt – musizierte er so grossartig wie nie zuvor. Selbstverstaendlich wollte nun jeder wissen, was auf dem Zettel steht. In der Pause endlich gelingt es einem Kollegen zu lesen, was da steht: „Bogen rechts!!!“


Ein virtuoser Bratscher ist ueber Jahrzehnte seinem Orchester treu geblieben. Nun steht sein Ruhestand bevor. Seit Beginn seiner Beschaeftigung hat er eine Eigenart, der trotz dieser langen Zeit niemand auf den Grund gehen konnte: vor jeder Probe, vor jedem Auftritt, vor jeder Uebungsstunde mit Schuelern nimmt er einen kleinen Zettel aus seinem Bratschenkasten, schaut daruf , legt ihn wieder in den Kasten zurueck, nimmt die Bratsche und spielt los. Keinem seiner Schueler ist es je gelungen, auch nur heimlich an den Kasten und vor allem an den Zettel zu kommen, so dass – wie bei allen grossen Geheimnissen – es die wildesten Geruechte und Spekulationen gab und gibt, was auf diesem Zettel steht. Ueber die Pensionierung hinaus ist der Bratschist aktiv geblieben und hat sein Orchester immer wieder unterstuetzt, aber den Text auf dem Zettel hat noch niemand gelesen. Niemand aus der Familie, kein Dirigent, nicht einmal seine Frau. Nun ist vor wenigen Wochen der Tag gekommen, an dem unser Bratscher eines Abends ins Bett geht, die Bratsche samt Koffer unter selbiges legt, einschlaeft und am Morgen nicht wieder aufwacht. Er ist gestorben. Nun war sein Umfeld ja seit Jahrzehnten neugierig darauf, was auf diesem Zettel steht und so schauten die Anwesenden in den Kasten, noch bevor der Mann begragen war. Und sie staunten sehr, was dort geschrieben stand:
Bratsche links – Bogen rechts.


Ein Edelbratscher wird von einer Erbschaft aufs Angenehmste ueberrascht, saust sofort zu seinem Geigenbauer und laesst sich die schoensten Bratschen zeigen. Schliesslich hat er ein Instrument gefunden, das ihm besonders zusagt. Es klingt wunderschoen. Als er den Geigenbauer nach dem Preis fragt, erklaert dieser: „Da haben Sie sich mein schoenstes Instrument ausgesucht, eine alte Italienerin. Eigentlich wollte ich sie nicht verkaufen. Aber Sie sollen die Bratsche haben. Sie kostet 300.000 DM.“ Schnell kramt der Bratscher alles Geld, das er in seinen Taschen hat, zusammen und kommt schliesslich auf 299.998 DM. Zuversichtlich schaut er den Geigenbauer an und meint: „Bei dem hohen Preis kommt es doch sicher auf die 2 DM nicht an. Ich kann die Bratsche doch mitnehmen?“ „Nein, tut mir leid“, sagt der Geigenbauer, „die Bratsche kostet 300.000 DM und keine Mark weniger!“ Da erblickt der Bratscher zufaellig auf der Strasse einen Bettler. Er rennt zu ihm hin und erklaert diesem, er benoetige dringend 2 DM, um eine herrliche alte Bratsche kaufen zu koennen. „Kein Problem“, meint der Bettler, „hier hast Du 4 DM und bring‘ mir bitte auch eine mit!!!“


„Spielst du schon lange Klavier?“
„Noeoe, erst als ich es leid war, dass die Bierflasche immer von der Bratsche rutschte!!!“


Eines Nachts erscheint dem Bratscher am vorletzten Pult des Reutlinger Kammerorchesters eine gute Fee, die ihm einen Wunsch freigibt. Der Bratscher wuenscht sich, um 80 Prozent besser zu sein als bisher. Prompt findet er sich am naechsten Tag als Solobratscher in seinem Orchester wieder. Und noch einmal kommt die Fee und fragt nach seinem Wunsch. Der Bratscher moechte um weitere 80 Prozent besser sein und ist am naechsten Tag Solobratscher der Berliner Philharmoniker. Da aller guten Dinge drei sind, fragt ihn die Fee wenig spaeter ein drittes Mal. Und wiederum moechte der Bratscher um 80 Prozent besser sein. Auch dieser Wunsch wird umgehend erfuellt: Am naechsten Tag sitzt er am letzten Pult der zweiten Geigen des Reutlinger Kammerorchesters.


Der neue Bratscher am letzten Pult packt in der Pause sein Instrument ein und will gerade den Orchestergraben verlassen.
„Wo wollen Sie denn jetzt hin?“ fragt der Dirigent. „Nach Hause!“ antwortet der Bratscher. „In meinen Noten steht, der naechste Akt spielt sechs Monate spaeter. Und so lange kann ich nicht warten!!!“


Das Streichquartett ist aus seinem wohlverdienten Urlaub zurueckgekehrt und trifft sich zur ersten Probe. Selbstverstaendlich muss jeder kurz berichten, was er im Urlaub getan hat. So erzaehlt der 1. Geiger, er habe auch in diesem Jahr wieder mit Freunden in Oesterreich herrliche Bergwanderungen gemacht, kein Gipfel sei ihnen zu hoch gewesen. Der 2. Geiger berichtet kurz von seiner Bildungsreise in Japan. Gar nicht abwarten kann es der Cellist, nun endlich auch mit seinen Eroberungen im Kreise holder Weiblichkeit an den Gestaden eines traumhaften Badeortes zu prahlen. Der Bratscher traeumt gerade wieder vor sich hin, als er gefragt wird: „Na, und du, was hast du im Urlaub gemacht?“ „Ich, aeh, ich? – ein Puzzle.“ „Was denn, in all den Wochen nichts weiter als ein Puzzle?“ Darauf der Bratscher: „Aber hallo! Ich war schnell! – Auf dem Puzzle stand naemlich: 3 – 6 Jahre!!!“


Warum werden Bratscherwitze immer sehr schlicht und einfach formuliert?
Damit auch die Geiger sie verstehen koennen.


Was ist der Unterschied zwischen einer Zwiebel und einer Bratsche?
Bei der Zwiebel hat man Traenen in den Augen, wenn man sie zerhackt.


Was ist der Unterschied zwischen einer Bratsche und einem Sarg?
Beim Sarg ist die Leiche innen!


Was ist der Unterschied zwischen einer einer Geige und einer Bratsche?
Die Bratsche brennt laenger.


Was steht in den Noten der Geigen, wenn sie schnell spielen sollen?
Vivace.

Und was steht geschrieben, wenn sie langsam spielen sollen?+
Wie Bratsche.


Wie heißt Bratsche auf Arabisch?
Is lahm.


Wie viele Lagen hat eine Bratsche?
Drei: erste Lage, Notlage, Niederlage.

Gibt es noch eine weitere Lage?
Klar, stabile Seitenlage.


Was ist der Unterschied zwischen Bratsche und dreilagigem Klopapier?
Keiner. Die erste Lage ist griffig, die zweite dünn, die dritte beschissen.


Warum ist Bratsche spielen wie in die Hose pinkeln?
Beides erzeugt ein schönes warmes Gefühl ohne daß es jemand bemerkt.


Warum sind Bratschen auf modernen CD-Einspielungen nicht zu hören?
Weil die Technik inzwischen Aufnahmen ohne jegliche Störgeräusche produzieren kann.


Wie wurde die Bratsche erfunden?
Jemand spannte Saiten über einen Geigenkasten.


Was bedeutet „Bratsche spielen wie der Blitz“?
Nie die gleiche Stelle zweimal treffen.


Was ist der Unterschied zwischen einer Bratsche und einem Trampolin?
Ehe man auf ein Trampolin springt zieht man sich die Schuhe aus!


Wieso heisst die Bratsche eigentlich „Bratsche“?
Das ist das Geraeusch das sie macht, wenn man sich daraufsetzt!


Warum steht fest, das Bratscher wirklich am wenigsten musiktheoretische Kenntnisse haben?
Sie halten BSE fuer den C-Dur-Akkord!


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Der Weihnachtsmann, der Osterhase, der Klapperstorch, ein schneller Bratscher und ein langsamer Bratscher haben zusammen hervorragend gespeist. Ein kleines wunderschoenes Stueck Braten ist uebriggeblieben. Ploetzlich geht das Licht aus und sofort versucht jeder, das Stueck Fleisch zu erwischen.
Wer hat es bekommen?
Ganz einfach: Einen Weihnachtsmann gibt es nicht. Einen Osterhasen gibt es nicht. Den Klapperstorch gibt es nicht. Einen schnellen Bratscher gibt es nicht…