Mit der heutigen Ausstrahlung im Free-TV (sogar ohne nervige Persil- oder Gilette-Werbung) hat ihn jetzt wohl jeder halbwegs Interessierte gesehen, oder zumindest beim Durchzappen kurz eingeschaltet. Den Film des Sommers, „Deutschland. Ein Sommermärchen“.

Ich hatte vor meinem Kino-Besuch mehr erwartet, oder vielleicht eher etwas anderes. Eine Dokumentation über die Fußball-WM an sich, über das Fußballfieber in Deutschland, über „Public Viewing“, Fanmeilen und das ausgelassene, aber weitgehend friedliche Treiben. Aber es ging „nur“ um die Mannschaft selbst.
Wie fandet ihr den Film? Gut, schlecht, übertrieben, untertrieben, nur Geldmacherei nach der WM?
Nachtrag:
chapi:de erklärt Abseits für Frauen.
7. Dezember 2006 02:50
Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht ob der raschen TV-Ausstrahlung. Um so erfreuter natürlich über die Tatsache, dass dies beim ÖR Fernsehen geschehen sollte.
Ich fand ihn sehr gut. Dokumentationen über Fanmeile etc. wird es sicherlich noch genug geben – wenn es sie nicht schon gegeben hat. Bei diesem Film war aber doch eigentlich von Anfang an klar, dass er aus dieser Insiderperspektive gedreht sein würde.
Mir hat das fehlen eines Kommentators sehr gut gefallen. Der pure Film der die entscheidenen Elemente zeigt. Ich habe die Zeit während der WM für mich selbst überraschend emotional wahrgenommen und davon ist ein klein bischen durch den Film wieder zurückgekehrt.
7. Dezember 2006 16:34
Ich fand die Ausstrahlung im TV gestern wesentlich besser als den Film im Kino! Das Geld hätte ich mir echt sparen können! Ohne grölenden Fussball-Pöbel, der sich fast am Boden wält vor Lachen, wenn Klinsi nach dem Spiel um Platz 3 im Bus in sein Klapphandy singt oder wenn Neuville keine Dopingprobe abgeben kann, wenn jemand zusieht, ist das schon ein schöner Film!
Die Szenen von den Fanmeilen haben mir zwar auch ein bisschen gefehlt, aber insgesamt fand ich den Film schon sehr emotional und man geht mit einem positiven Gefühl und einer schönen Erinnerung an die Zeit im Sommer 2006 raus!
8. Dezember 2006 14:01
Kann mich deiner Meinung anschließen. Der Film machte seinem Titel alle Ehre und lud zum Träumen ein – allerdings nicht über Fußball, sondern von dem, was man ohnehin träumt, wenn man ein Nickerchen hält…
12. Dezember 2006 01:36
nize
12. Dezember 2006 16:36
Ich fand den Film sehr interessant und vor allem auch lustig. Ich schließe mich Frank an. Ohne Kommentator bringt der Film einfach nur das rüber, was in der Mannschaft direkt ablief. Und das war gut so. Insgesamt sieht man, dass die Mannschaft viel Spaß hatte und das auch neben dem harten Training haben sollte. Wär gerne direkt dabei gewesen. Bin direkt neidisch auf Sönke