Entweder ist der Netgear-Router Müll, oder der Arcor-DSL-Anschluss. Da der Router keine Log-Dateien erzeugt, kann ich es nicht genauer sagen, und deswegen fahre ich hier ab sofort die wohl nerdigste Router-Kombination auf, die man sich vorstellen kann:
Linux-Server, der sowieso immer läuft,
zum Switch/Accesspoint degradierter Netgear-Router an einer,
DSL-Modem an der anderen Netzwerkkarte,
VMware mit IPCop als Software-Firewall/Router.
Entweder die mysteriösen Verbindungabbrüche hören nun auf, oder ich bekomme aussagekräftige Meldungen von IPCop, damit mich die Arcor-Hotline nicht wieder für blöd verkaufen will.
12. August 2008 02:22
SAUBER!!
Aber was ist da auf einmal los? Hat vielleicht der Nachbar DSL bekommen und die Leitung gibt nicht mehr das Potential von früher her?
Was Router angeht, bin ich absoluter Fan vom Linksys WRT54GL in Verbindung mit DD-WRT (nicht Version 2.4, sondern 2.3 SP2). Seit 2.4 geht es leider nur noch bergab mit der legendären Stabilität bei gleichzeitig wirklich unglaublicher Funktionalität.
Rockt als DSL-Router, aber auch als OpenVPN-Endpunkt. fump
12. August 2008 02:26
Nachgang:
Bei Netgear scheint mir (nach wie vor) als Faustregel zu gelten, dass die in Metall gehüllten Geräte erheblich besser sind als ihre Plastikbrüder.
Hier laufen zwei Switche (FS108 und GS108) seit Jahren einwandfrei, trotz teilweise recht hohen Temperaturen.
Was man mit den WRT’s so alles anstellen kann, ist einfach nur noch krass. Als Kostprobe
12. August 2008 08:54
Ja ich weiß auch nicht, laut Arcor ist die Leitung nicht geeignet für DSL-6000 (welches allerdings fast 2 Jahre tadellos funktioniert hat).
Ich spiele sowieso mit dem Gedanken, o2 DSL eine Chance zu geben, das hätte auch den Charme eines neuen Routers (inkl. Modem, inkl. Access Point, inkl. Splitter). Der kann eigentlich nur besser sein als der WGR614v6 von Netgear, der kann nämlich nix und eine alternative Firmware läuft auch nicht drauf.
IPCop gefällt mir dagegen immer besser…
12. August 2008 10:28
@Leo:
Zuerst wurde dein zweiter Kommentar als Spam abgestempelt und dann abgeschnitten?!
12. August 2008 12:16
Da fehlte der Link zu den Tutorials auf der DD-WRT-Homepage:
http://www.dd-wrt.com/wiki/index.php/Tutorials
16. August 2008 12:05
Ich verwende seit etwa einem Jahr auch einen immer laufenden, kleinen Linux-PC als DSL-Router. Das ist viel mächtiger als alle Blackbox-Router: außer der DSL-Einwahl noch IPv6-Routing über SixXS, Shorewall als Firewall (leider nur IPv4), dnsmasq als praktischer DNS-Resolver und DHCP-Server, ein DynDNS-/NoIP-Daemon, und ein lokaler NTP-Server. Übrigens verwende ich nur eine einzige Netzwerkkarte — das Shuttle-xpc-Barebone-Gehäuse hat nur eine onboard und den PCI-Steckplatz brauche ich anderweitig — das DSL-Modem ist einfach am Switch eingesteckt.
2. September 2008 20:39
Ich bin jetzt auf eine FRITZ!Box umgestiegen, die kann Router (leider bisher nur IPv6, aber es gibt wohl alternative Firmware…), DHCP, DynDNS (d.h. Modem und IPcop-PC fliegen raus), WLAN Accesspoint (d.h. der Netgear-AP fliegt raus), DECT für die Telefone (d.h. die Siemens-TK-Anlage fliegt raus).
Und sie läuft unter Linux, aber genauer habe ich mir das noch nicht angeschaut…