No, I will not fix my computer

Das war lange überfällig, doch jetzt habe ich es endlich doch getan und mir einen tragbaren Rechenknecht geleistet. In schwarz. Mit Apfel drauf. Und Kamera drin. Und Fernbedienung dabei. Warum?

BlackBook

Weil ich keine Lust mehr habe, nennenswert Zeit totzuschlagen für Hard- oder Software-Updates, Fehlersuche bei zwar coolen, aber noch nicht ganz fertigen Programmen (Linux) oder bei teuren, kaputten und umständlich zu bedienenden Anwendungen (Windows). Weil ich Musik verwalten möchte, ohne 10 Minuten auf die Anzeige einer Playliste zu warten, und Fotos anschauen, ohne nach einiger Zeit den Rechner neustarten zu müssen.

Fast 5 Jahre Linux als Desktop-Betriebssystem einzusetzen war eine großartige Erfahrung, die Entwicklung geht ganz klar in die richtige Richtung (derzeit gibt es wieder sehr vielversprechende Projekte). Aber es ist eben noch nicht ganz fertig. Ich möchte einen Computer nicht mehr zum Spielen (Hardware-basteln, Software-basteln), sondern zum arbeiten und vor allem zum Studieren.

Jetzt bekommt Apple eine Chance, ich denke, hier bekomme ich ein System, das ausgereifter ist als unter Linux und nicht ganz so konsequent inkonsequent zu bedienen wie Windows. Und eines, das schöner aussieht als PC-Hardware, denn ein bisschen kommt es eben doch auf’s Äußere an.