IPv6 mit Windows Vista

Ein Feature von Windows Vista (und jetzt auch 7), das mir noch nicht bewusst war: Windows baut eine IPv6-Verbindung mit Hilfe des Teredo-Protokolls auf. D.h. Window-Clients können auch ohne SixXS oder ISP-native IPv6-Unterstützung auf IPv6-Website zugreifen.

Zumindest theoretisch. Denn bei der DNS-Auflösung verwendet Windows immer zuerst den A-Namen (anstelle des AAAA), wenn der Client nur eine Teredo-IPv6-Adresse hat. Das ist so gewollt und macht auch erstmal Sinn, denn so spart man sich die Hälfte (ggf. unnötiger) DNS-Anfragen, und dass die Teredo-Server unnötig belastet werden (genau dann, wenn die Seite auch direkt über IPv4 erreichbar wären).