Aperture 3 vs. Lightroom schönreden

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Genervt von der vergleichsweise schlechten Rauschunterdrückung von Apple Aperture habe ich – mal wieder – eine Testversion von Adobe Lightroom 3 installiert und überlegt, ob ich vielleicht die Software wechseln sollte.

Nach einigen Stunden testen komme ich auf folgende

Vorteile von Aperture:

  • Bibliothek: Die Bilderverwaltung scheint mir hier um Längen übersichtlicher
  • Bibliothek: Bibliotheken können dank OS X Package-Konzept inkl. Master-Bildern überall gespeichert werden (auch auf USB-Laufwerken) und verschoben/umbenannt werden
  • Bibliothek: Der RAW-Import von der Speicherkarte geht schneller
  • Bibliothek: Unterstützung für GPS-Informationen in Bilder
  • Entwickeln: Bessere Farbwiedergabe “out of the box” bei der RAW-Entwicklung
  • Entwickeln: Übersichtlichere Ansicht der angewendeten Modifikationen

Vorteile von Lightroom:

  • Bibliothek: Bilder anzeigen und vergrößern fühlt sich schneller an
  • Entwickeln: Objektivkorrekturen!
  • Entwickeln: Rauschunterdrückung!
  • Entwickeln: Automatische Verbesserungen funktionieren besser
  • Export: Bessere Export-Einstellungen (automatisch schärfen beim Export, etc.)
  • Export: Weniger IPTC-Probleme als Aperture
  • Allgemein: Größere Community (weils auch für Windows verfügbar ist)

Trotz diverser Vorteile bei der Bildbearbeitung komme ich mit der Oberfläche von Aperture besser klar. Und abgesehen von der weit überlegenen Rauschunterdrückung von Lightroom bekomme ich in Aperture gleiche oder schönere Ergebnisse.

Aber das ist natürlich subjektiv…